Ihre DIY Fußbodenheizung
Entdecken Sie, wie einfach es ist, Ihr Thermoverto-System selbst zu installieren. So sparen Sie nicht nur Kosten, sondern profitieren auch von einer unkomplizierten Montage Ihrer Fußbodenheizung.
Modulares Design
Unser System nimmt Ihnen das komplizierte Planen der Rohrführung ab und macht die Verlegung zum Kinderspiel. Die Heizrohre müssen lediglich in die Kanäle unserer Trägerplatten eingelegt werden. Unser System setzt auf modular aufgebaute Platten für eine flexible und vollflächige Raumversorgung:
Unser System im Raum besteht aus vier eindeutig gekennzeichneten Umkehrplatten (A, B, C und D). Zwischen diesen Umkehrplatten werden Längsplatten mit geraden Kanälen verlegt. Die Verlegung beginnt oben immer mit der AV-Anschlussplatte und unten kantengerad parallel mit der gegenüberliegenden BU-Umlenkplatte. Anschließend werden oben die Platten in der Reihenfolge B, C, D, A, B, C, D … und unten entsprechend in umgekehrter Reihenfolge A, D, C, B, A, D, C … angeordnet.
Im Randbereich müssen gegebenenfalls die letzten Platten angepasst und an der Wandseite zugeschnitten werden. Das geht problemlos mit einem handelsüblichen Cutter. Für einen geraden Schnitt empfiehlt es sich, eine Führung – zum Beispiel ein langes Lineal – anzulegen.
- Vorlauf und Rücklauf werden vor Ort mit der mitgelieferten Umkehrschleife (240 × 600 mm) verbunden. In der entsprechenden Umlenkplatte (A, B, C oder D) ist dafür der vorgesehene Bereich auszuschneiden.
- Für besonders verwinkelte Raumkonturen – zum Beispiel Nischen, Erker oder Rücksprünge – steht eine hochvariable Sonderplatte (600 × 600 mm) zur Verfügung, mit der sich die nahezu vollflächige Verlegung der Verbundheizrohre lückenlos bewältigen lässt. Diese Platte kommt unserer Erfahrung nach jedoch nur in Ausnahmefällen zum Einsatz. Kontaktieren Sie uns gerne – wir finden auf jeden Fall eine passende Lösung für Sie.
Unsere modularen Trägerplatten in der Übersicht
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Raum-Set für maximal 2400 mm auf 2800 mm
206.00€ -

Verteilungsplatte gerade: 300mm x 1250mm x 20mm
15.00€ -

Raum-Set für maximal 4200 mm auf 2800 mm
347.00€ -

Anschlussplatte AV: 1250mm x600mm x 20mm
19.00€ -

Raum-Set für maximal 5400 mm auf 5300 mm
768.00€ -

Längsplatte: 1250mm x 600mm x 20mm
16.00€ -

Sonderplatte: 600mm x 600mm x 20mm
38.00€ -

Umlenkplatte A: 1250mm x 600mm x 20mm
19.00€ -

Umlenkplatte C: 1250mm x 600mm x 20mm
19.00€ -

Raum-Set für maximal 1200 mm auf 2800 mm
112.00€ -

Verteilplatte 90°: 300mm x 300mm x 20mm
9.00€ -

Umlenkplatte B: 1250mm x 600mm x 20mm
19.00€ -

Raum-Set für maximal 1800 mm auf 2800 mm
165.00€ -

Raum-Set für maximal 6600 mm auf 7800 mm
1,332.00€ -

Umkehrschleife: 240mm x 600mm x 20mm
12.00€ -

Umlenkplatte D: 1250mm x 600mm x 20mm
19.00€ -

Anschlussplatte 90°: 300mm x 1250mm x 20mm
15.00€ -

Raum-Set für maximal 3000 mm auf 2800 mm
256.00€ -

Anschlussplatte 180°
9.00€ -

Raum-Set für maximal 4800 mm auf 4050 mm
537.00€ -

Umlenkplatte BU: 1250mm x 600mm x 20mm
19.00€ -

Raum-Set für maximal 6000 mm auf 6550 mm
1,037.00€ -

Raum-Set für maximal 3600 mm auf 2800 mm
294.00€
Installation: Ihr Thermoverto-System Schritt für Schritt verlegen
Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung zur Installation Ihres Thermoverto Fußbodenheizungssystems. Wir führen Sie durch jeden Schritt, von der Vorbereitung des Untergrunds bis zur finalen Verlegung des Bodenbelags. Egal ob schwimmende Verlegung oder Verklebung – wir haben die passenden Tipps.
Aufbauvarianten erklärt
Schritt 1: Planung und Ermittlung des Materialbedarfs
Bevor Sie mit der Installation beginnen, ist eine sorgfältige Planung entscheidend für die optimale Leistung und Effizienz.
Heizkreise bedarfsgerecht planen: Ein Heizkreis umfasst etwa 100 Meter Rohrlänge, ideal für rund 12,5 Quadratmeter Raumfläche. Die benötigte Anzahl der Heizkreise richtet sich also nach der Größe Ihres Raumes.
Intelligente Plattenverlegung: Wir empfehlen, die kurze Seite der Umkehrplatten in Richtung der Raumanschlussleitungen (meist im Türbereich) auszurichten. Bei Bedarf können Sie auch Anschlüsse an der langen Seite nutzen.
Mehrere Räume einfach verbinden: Für Wohnungen mit mehreren Heizkreisen nutzen Sie unsere Heizkreisverteilelemente. Diese speziellen Platten (Kreis-, Kurven- und Anschlussplatten) verlegen Sie im Flur oder direkt im Raum. Jedes Element nimmt bis zu 4 Rohre auf.
Einfache Bedarfsermittlung: Nutzen Sie unseren Raumkonfigurator für rechteckige Räume, um die genaue Bestellmenge zu ermitteln. Für gängige Raumgrößen bieten wir zudem fertige Raum-Sets an, die Sie direkt bestellen können. Bei speziell geformten Räumen erstellen wir Ihnen gerne einen individuellen Raumplan inklusive Stückliste und Angebot.
Schritt 2: Vorbereitung des Untergrunds
Eine sorgfältige Vorbereitung ist entscheidend für die Langlebigkeit und optimale Funktion Ihrer Fußbodenheizung.
Tragfähigkeit prüfen: Stellen Sie sicher, dass Ihr Untergrund (Beton- oder Holzboden) tragfähig ist.
Reinigen und Ebenheit herstellen: Der Untergrund muss sauber, trocken und staubfrei sein. Gleichen Sie Unebenheiten von mehr als 1-2 mm gegebenenfalls durch Spachteln aus. Lassen Sie die Spachtelung vollständig trocknen, schleifen Sie sie an und reinigen Sie den Bereich erneut.
Schritt 3: Verlegung und Verklebung der Trägerplatten
Für eine stabile Basis empfehlen wir unsere Trägerplatten fest mit dem Untergrund zu verkleben.
Auf Beton: Verwenden Sie einen geeigneten, flexiblen Fliesenkleber
Auf Holz: Setzen Sie auf einen passenden Kleber und zusätzliche mechanische Verbindung (Nägel/Schrauben/Tacker)
Die Platten sind dank ihrer Materialeigenschaften vor Ort einfach anpassbar. Nötige Anpassungen der Rohrschleifenkanäle, zum Beispiel im unmittelbaren Anschlussbereich an den Heizkreisverteiler oder dem Anschluss zum Verteilungssystem, können mittels Cutter oder einer handgeführten Oberfräse leicht vorgenommen werden.
Schritt 4: Heizrohre einlegen und Heizkreise verbinden
Nachdem die Trägerplatten fest verklebt sind, geht es an die Heizrohre:
Heizrohre einlegen: Die 14 mm Verbundheizrohre werden einfach in die Kanäle der Trägerplatten eingelegt. Das System der vorgegebenen Kanäle erleichtert die Verlegung erheblich.
Wärmeleitbleche: Für eine noch schnellere und gleichmäßigere Wärmeverteilung empfehlen wir den Aufbau mit handelsüblichen Aluminium-Wärmeleitblechen (z.B. 0,5 mm dick, 118 mm breit, mit Omegaform für 14 mm Rohre). Diese werden in die geraden Kanäle eingesetzt und klemmen sich und die Rohre selbst formschlüssig fest. Alternativ können Sie auch Wärmeleitbleche aus verzinktem Stahl benutzen. Dies richtet sich nach Ihrem Wärmebedarf, -erzeuger (Wärmepumpe) und steht damit im Zusammenhang mit Ihrer Vorlauftemperatur.
Heizkreise verbinden: Der Vorlauf und der Rücklauf jedes Heizkreises wird bauseits durch Einlegen einer mitgelieferten Umkehrschleife (240 mm x 600 mm) ortsvariabel verbunden. In der betreffenden Trägerplatte wird dazu dieser Bereich mittels Cutter entnommen.
Schritt 5: Inbetriebnahme und Testlauf
Schritt 6: Der weitere Aufbau – Ihr individuelles Finish
Ab der Trägerplatte gestalten Sie den weiteren Aufbau ganz nach Ihren Wünschen, der Beanspruchung des Raumes und dem geplanten Oberbelag.
Hier sind einige gängige Aufbauvarianten:
Für schwimmend verlegten Holzboden: XPS Trägerplatte + handelsübliche Alu-Wärmeleitbleche (118 mm breit) + 14 mm Verbundrohr + Lastverteilschicht aus Trockenestrichplatten + Holzboden.
Für verklebte Fliesen: XPS Trägerplatte + 14 mm Verbundrohr + Alu-Wärmeleitbleche (118 mm breit) + Lastverteilschicht aus Trockenestrichplatten + Fliesen (mit flexiblem Fliesenkleber verklebt). (Bei diesem Aufbau lohnt sich die Überlegung mit Stahl-Wärmeleitblechen Einkaufskosten zu sparen, da Fliesen Wärme deutlich besser ableiten. Allgemein sind Aluminium-Wärmeleitbleche jedoch die technologisch bessere Wahl.)
Für verklebtes Vinyl: XPS Trägerplatte + handelsübliche Alu-Wärmeleitbleche (118 mm breit) + 14 mm Verbundrohr + Lastverteilschicht aus Trockenestrichplatten + Grundierung und Vinylkleber + Vinylboden (verklebte Planken oder Bahnen).
Für Linoleum (verklebte Bahnen): XPS Trägerplatte + handelsübliche Alu-Wärmeleitbleche (118 mm breit) + 14 mm Verbundrohr + Lastverteilschicht aus Trockenestrichplatten + Spachtelmasse + Linoleum (mit geeignetem Kleber verklebt).
Für Laminat (schwimmende Verlegung): XPS Trägerplatte + handelsübliche Alu-Wärmeleitbleche (118 mm breit) + 14 mm Verbundrohr + Lastverteilschicht aus Trockenestrichplatten + dünne, FBH-zugelassene Unterlage + Laminat.
Für Teppichboden: XPS Trägerplatte + handelsübliche Alu-Wärmeleitbleche (118 mm breit) + 14 mm Verbundrohr + Lastverteilschicht aus Trockenestrichplatten + Ausgleichsspachtel / Haftgrund + Teppichboden (verklebte Bahnware oder Fixierung).
zum Aufbau des Systems
Aluminium-Wärmeleitbleche: Diese erhöhen die Wärmeleitfähigkeit und sind vorteilhaft für die Wärmeverteilung.
Kleberwahl: Verwenden Sie flexiblen Fliesenkleber für Fußbodenheizung bzw. Parkettkleber für Fußbodenheizung.
Verbundrohre: Ihre Formstabilität und Biegsamkeit sind vorteilhaft bei der Verlegung.
Holzbodenstärke: Sehr dicke Holzböden können den Wärmedurchgang nachteilig beeinflussen.